Wettkampfrichterseminar 2011

 

 

 

 

10 Teilnehmer aus Wiesbaden, Hanau, Erlensee und Fulda, von Rhein und Main, konnte der Geschäftsführer des Hessischen Landesverbandes Motorbootsport, Karl Heinz Menges zum Wettkampfrichterseminar in Hanau begrüßen. Edgar Rinke, Beauftragter für Jugend und Sport im Verband und Karl Heinz Menges, langjähriger Führerscheinausbilder, überzeugten mit praxisnaher Unterrichtsgestaltung sowie modernster Präsentationstechnik.

 

 

 

Die Forderung der Fahrer und Vereine nach einheitlicher und zweifelsfreier Anwendung des Wettkampfreglements für die Jugendschlauchbootmeisterschaften im Hinblick auf die Deutschen Meisterschaften, aber auch die Vorgabe der DMYV-Jugend, bei überregionalen Wettkämpfen nur noch aktuell ausgebildete Wettkampfrichter zuzulassen, machten diese eingehende Schulung erforderlich um eindeutige und für jeden nachvollziehbare und exakt dem Reglement entsprechende Bewertungen weitestgehend garantieren zu können.

Im „Teamteaching“ brachten Rinke und Menges den Interessierten vom Wiesbadener Yacht-Club, dem Hanauer Boots-Club und Teilnehmern der Wassersport AG der Georg-Büchner-Schule, Erlensee, in verständlicher Form die Arbeit eines Wettkampfrichters näher. Grundlage der Schulung: die Erörterung des Reglements der Deutschen Meisterschaft.

 

So wurden Beispiele besprochen, wo und wie die Bojenbeobachter zu platzieren sind, welche Aufgaben die Wettkampfrichter im Einzelnen haben und last but not least die Funktion der Begleitperson im Boot- fälschlicher als Kielmaus bezeichnet. Gerade bei dieser Thematik konnte an Hand von praktischen Beispielen aus vergangenen Veranstaltungen, wie zum Beispiel der Deutschen Jugendmeisterschaft in Kiel, Berlin und Duisburg, den angehenden Wettkampfrichtern viele Denkanstöße vermittelt werden, um bereits begangene Fehler nicht zu wiederholen. Wie bei allen Seminaren wurde auch bei diesem der erforderliche breite Raum für Diskussion und Erfahrungsaustausch der Teilnehmer mit den Seminarleitern eingeräumt. 

 

 

Resümee einiger Teilnehmer: „man sieht die Dinge in einem ganz anderen Licht als bisher und hat jetzt Verständnis, gepaart mit entsprechendem Hintergrundwissen für Entscheidungen der Wettkampfrichter“. Zum Abschluss der Veranstaltung bedankten sich Rinke und Menges bei den Teilnehmern für die Bereitschaft zur Teilnahme am Seminar und wünschten allen eine gute Heimfahrt. Das Wettkampfrichterseminar war der Anfang von Fortbildungsveranstaltungen in diesem Jahr, die der HELM seinen Mitgliedsvereinen anbietet.